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Marc Chagall

* 24.06.1887, Witebsk
† 28.03.1985, Saint-Paul-de-Vence
Vita
Selbstbildnis mit Palette

Selbstbildnis mit Palette

ca. 1970; Blatt: 48 x 34 cm, Rahmen: 72,5 x 58,5 cm; Radierung, handsigniert

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Selbstbildnis mit Palette


Selbstbildnis mit Palette

Diese Radierung auf Japanpapier zeigt Marc Chagall, wie er mit einer Palette in der Hand vor einer Leinwand steht, während ihm jemand über die Schulter schaut.

Auflage: E.A.

Zustand: leicht vergilbt

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Ahasverus vertreibt Vasthi

Ahasverus vertreibt Vasthi

1960; Blatt: 35,5 x 26 cm, Farblithografie

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Ahasverus vertreibt Vasthi

Ahasverus vertreibt Vasthi

Auf dieser Grafik aus der Serie „Bilder zur Bibel“ sieht man die alttestamentarische Königin Vasthi, die von Ihrem Gemahl Ahasveros verstoßen wurde, weil sie sich weigerte, seine Eitelkeit zu unterstützen.

Original-Farblithographie von Marc Chagall für den berühmten Band „Bilder zur Bibel“.

Auflage: 6.500 Stück

Zustand: Papier leicht nachgedunkelt

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La Fermière à l’Âne

La Fermière à l’Âne

1971; Blatt: ca. 65 x 50 cm, Rahmen: 69,5 x 54 cm; Lithografie, handsigniert

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La Fermière à l’Âne


La Fermière à l’Âne

Diese Lithografie zeigt eine Frau mit Blumenstrauß in der Hand, die einen Esel umarmt.

Auflage: 47 / 50

Zustand: leicht vergilbt

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Rencontre

Rencontre

1971; Blatt: ca. 65 x 50 cm, Rahmen: 97,5 x 82,5 cm; Lithografie, handsigniert

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Rencontre


Rencontre

Diese Lithografie zeigt die namensgebende „Begegnung“ zwischen einem Mann und einer Frau.

Auflage: 47 / 50

Zustand: leicht vergilbt

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Adam und Eva und die verbotene Frucht

Adam und Eva und die verbotene Frucht

1960; Blatt: 35,5 x 26 cm, Farblithografie

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Adam und Eva und die verbotene Frucht

Adam und Eva und die verbotene Frucht

Die Grafik zeigt Adam und Eva, sowie die Schlange in halb menschlicher Form. Adam hält die verhängnisvolle verbotene Frucht bereits in der Hand.

Auflage: 6.500 Stück

Zustand: leichte Macken am rechten oberen Rand

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Schöpfung

Schöpfung

1960; Blatt: 35,5 x 26 cm, Rahmen 56 x 46 cm; Farblithografie

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Schöpfung

Schöpfung

Hierbei handelt es sich um die berühmte Bibel-Illustration von Chagall, die den Moment zeigt in dem Gott die Welt schuf. (Mourlot Nr. 234)

Auflage: 6.500 Stück

Zustand: Sehr gut

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L’ivrogne et sa femme

L’ivrogne et sa femme

1927; Blatt: 39 x 29,5 cm, Rahmen: 60,5 x 50,8 cm; Aquatinta-Radierung, handsigniert

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L’ivrogne et sa femme


L’ivrogne et sa femme

Hierbei handelt es sich um eine Illustration zu einer Fabel von Jean de La Fontaine.

Auflage: Nicht benannt

Zustand: leicht vergilbt

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Esther

Esther

1960, Blatt: 35,5 x 26 cm, Farblithografie

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Esther

Esther

Die Grafik zeigt Esther, die kluge Königin, der es gelang die Vernichtung der Juden im Perserreich zu verhindern.

Auflage: 6.500 Stück

Zustand:
– leicht vergilbt
– wenige Stockflecken

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Aus: „Les Âmes mortes“ (Die toten Seelen)

Aus: „Les Âmes mortes“ (Die toten Seelen)

Blatt: 28 x 37 cm
 Rahmen: 36,2 x 46,2 cm Radierung, in der Platte signiert

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Aus: „Les Âmes mortes“ (Die toten Seelen)

Aus: „Les Âmes mortes“ (Die toten Seelen)

Ambroise Vollard beauftragte 1923 Marc Chagall mit der Anfertigung von Illustrationen zu Nikolaj Gogols Roman „Die toten Seelen“. In vier Jahren entstanden so 96 Druckgraphiken, die nach Vollards Tod erstmals 1948 veröffentlicht und in der Folge mehrfach zur Illustration verschiedener Ausgaben des Texts verwendet sowie wiederholt ausgestellt wurden.

Auflage: –
Zustand: Sehr gut

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Anniversaire

Anniversaire

1964, Blatt: ca. 54 x 70 cm
 Rahmen: 87 x 102 cm Lithografie, handsigniert

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Anniversaire


Anniversaire

Die Grafik zeigt Marc Chagall und seine Frau Bella Rosenfeld Chagall in inniger Umarmung.

Auflage: 9 von 30
Zustand: Papier leicht nachgedunkelt

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Marc Chagall

* 24.06.1887, Witebsk
† 28.03.1985, Saint-Paul-de-Vence

Chagall war das ältesten von neun Kindern einer orthodoxen jüdischen Familie. Er war Malschüler von Jehuda Pen, der Schule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste, der Privatschule Saidenberg, sowie von Jelisaweta Swanzewa. 
1910 eröffnete er mithilfe eines Stipendiums sein erstes Atelier in Paris. Dort befreundete er sich mit der Bohème von Paris und erhielt den Spitznamen „le poète“ (der Dichter). Seine bevorzugte Technik in dieser Zeit war die der Gouache – in seinen vier Jahren in Paris entstanden Hunderte Gouachen, dem entgegen stehen nur 40 Malereien auf Leinwand.
1914 organisierte der Berliner Kunsthändler Herwarth Walden in Berlin die erste Einzelausstellung Chagalls.
Den ersten Weltkrieg verbrachte Chagall in Russland, wo er Bella Rosenfeld heiratete und 1916 seine Tochter Ida geboren wurde. Von der Oktoberrevolution 1917 war Chagall begeistert und er wurde 1918 zum Kommissar für die Schönen Künste im Gouvernement Witebsk berufen, wo er 1919 eine Kunstschule gründete, bei der viele Vertreter der russischen Avantgarde wir Malewitsch, Lissitzky und Puni Lehrkräfte wurden. 1920 trat Chagall von der Leitung der Kunstakademie zurück. Erzog nach Moskau, wo er mit seiner Familie in Armut lebte. 1922 zog er weiter nach Berlin, da seine Kunst in Russland nicht mehr geschätzt wurde. Auch dort bleibt er nur kurze Zeit und lebt ab 1923 in Paris, wo er auch seinen ersten Auftrag für Buchillustrationen von dem Kunsthändler Ambroise Vollard erhält, mit dem er immer wieder zusammen arbeiten wird. 1931-39 entstehen seine berühmtesten Werke: Die Bibelillustrationen. 1937 wird er französischer Staatsbürger.Während des zweiten Weltkrieges lebt Chagall erst in Südfrankreich und ab 1941 in den USA, wo 1964 eine erste umfassende Retrospektive stattfindet. 1947 kehrt Chagall nach Frankreich zurück und lebt erst wieder in Paris und ab 1950 in Saint-Paul-de-Vence, wo er 1985 stirbt. Im Jahr 1973 wurde das „Musée National Message Biblique Marc Chagall“ als einziges Nationalmuseum in Frankreich zu Ehren eines lebenden Künstlers in Nizza eröffnet.
Chagalls Werke sind durch einen einzigartigen Stil gekennzeichnet, der sich aus der russischen Volkskunst, dem jüdischen Glauben und Traumbildern speist.
Außer Gemälden schuf er auch Radierzyklen, lithografische Arbeiten, Glasfenster und Wandgemälde. Heute zählt zu den Hauptvertretern des gegenständlichen Expressionismus.

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