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Lovis Corinth

* 21.07.1858, Tapiau
† 17.07.1925, Zandvoort
Vita
Der Buchstabe P (Paradies)

Der Buchstabe P (Paradies)

1917; Blatt: ca. 44 x 35 cm, Rahmen: 66,5 x 56,5 cm, Lithografie, handsigniert

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Der Buchstabe P (Paradies)


Der Buchstabe P (Paradies)

Diese Grafik stammt aus der Reihe „Das ABC“, in der Corinth jeden Buchstaben mit einer Illustration versah. P steht für das Paradies, das hier mit Adam, Eva mit dem Apfel und der Schlange dargestellt ist.

Auflage: Nicht benannt

Zustand: – Ränder leicht verwellt

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Mann mit Dackel

Mann mit Dackel

Blatt: ca. 21,5 x 15 cm, Rahmen: 37,7 x 27,8 cm; Radierung, handsigniert

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Mann mit Dackel


Mann mit Dackel

Diese kleinformatige Radierung zeigt einen Mann mit Hut, der einen Dackel auf dem Arm trägt.

Auflage: Nicht benannt

Zustand:
– leicht vergilbt
– leichter Lichtrand

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Lovis Corinth

* 21.07.1858, Tapiau
† 17.07.1925, Zandvoort

Ab 1876 studierte Lovis Corinth an der Kunstakademie Königsberg Malerei. 1880 wechselte er an die Kunstakademie München. Zwischen 1882 und 1883 unterbrach er sein Studium für den Militärdienst und eine Italienreise mit seinem Vater. 1884 studierte Corinth drei Monate bei Paul Eugène Gorge in Antwerpen. Ebenfalls 1884 wurde sein Gemälde „Das Komplott“ in London mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.

1985 trat er in die Privatakademie Académie Julian in Paris ein, reiste im Folgejahr an die Ostseeküste und kehrte 1987 nach Königsberg zurück. 1890 wurde Corinth Gemälde „Pietà“ beim Pariser Salon mit einer Auszeichnung geehrt. Daraufhin zog er 1891 wieder nach München und widmete sich der Pleinair-Malerei und Radierungen. 1892 schloss er sich der Künstlergesellschaft Allotria an, aus der sich noch im selben Jahr die Münchener Sezession gründete. 1895 konnte Corinth sein erstes Bild, „Kreuzabnahme“, verkaufen, außerdem wurde es im Glaspalast mit einer Goldmedaille geehrt. Nachdem sein Bild „Salome“ von der Münchener Sezession abgelehnt wurde, siedelte Corinth nach Berlin um, wo das Bild auf der 2. Ausstellung der Berliner Secession gezeigt wird, deren Mitglied er auch wurde. 1901 eröffnete Corinth eine Malschule, die sehr erfolgreich wurde. Ebenfalls 1901 folgte seine erste Einzelausstellung. 1902 und 1903 arbeitete er an einigen Theateraufführungen mit, u.a. „Salome“ von Oscar Wilde.

1903 heiratete er Charlotte Berend, ein Jahr später wurde er Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Ab 1906 schrieb Corinth an seiner Autobiographie, die allerdings erst posthum veröffentlicht wurde. Im Jahr 1911 wurde er zum Vorsitzenden der Berliner Secession, erlitt aber im Dezember desselben Jahres einen Schlaganfall er ihn halbseitig lähmte. 1913 zeigte Paul Cassirer eine große Corinth-Retrospektive in der 228 Gemälde präsentiert wurden.

Den Ersten Weltkrieg begrüßte Corinth als Chance die Bedeutung der deutschen Kunst in der Welt zu verdeutlichen. Nach Kriegsende kaufte er 1919 ein Haus in Urfeld am Walchensee, wo sein Spätwerk entstand. Er verstirbt auf einer Reise in die Niederlande.
Neben Gemälden schuf Corinth auch Aquarelle, Zeichnungen und Graphiken, außerdem schrieb er eine Reihe von Büchern.

Bekannte Werke
• Das Komplott, 1884
• Selbstportrait mit Skelett, 1896, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
• Salome 1899/1900, Museum der Bildenden Künste Leipzig
• Morgensonne, 1910, Hessisches Landesmuseum
• Der rote Christus, 1922, Neue Pinakothek München

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