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Oskar Kokoschka

* 01.03.1886, Pöchlarn
† 22.02.1980, Montreux
Vita
Der Tod des Asklepios

Der Tod des Asklepios

1976; Blatt: 52 x 45 cm 
Rahmen: 71 x 64 cm; Lithografie, handsigniert

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Der Tod des Asklepios


Der Tod des Asklepios

Auf dieser Szene aus der griechischen Mythologie sieht man, wie Askleipios von Zeus mit einem Blitz getötet wird, nachdem der herausragende Arzt sich angemaßt hatte einen Toten wieder zum Leben zu erwecken. Die Grafik ist auf Japanpapier gedruckt.

Auflage: 36/40
Zustand: – Leichter Lichtrand um das Motiv

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Oskar Kokoschka

* 01.03.1886, Pöchlarn
† 22.02.1980, Montreux

Oskar Kokoschka besuchte von 1905 bis 1909 die Kunstgewerbeschule in Wien und lernte Malerei bei Otto Czeschka. Schon damals lehnte er den vorherrschenden Jugendstil ab und wandte sich schon früh dem Expressionismus zu.

1910 zog er nach Berlin und arbeitete für die expressionistische Zeitschrift „Der Sturm“. Ein Jahr später folgte seine erste Einzelausstellung im Café Park Schönbrunn, die später auch im Folkwang Museum in Hagen gezeigt wurde. 1911 kehrt Kokoschka nach Wien zurück und begann eine dreijährige Affäre mit Alma Mahler, die seine Kunst beflügelte. 1914 wurde Kokoschka Mitglied der Freien Secession in Berlin. Im Ersten Weltkrieg meldete er sich als Freiwilliger und wurde 1915 schwer verwundet. Nach seiner Genesung wurde er 1916 Kriegsmaler an der Isonzofront.

Nach Kriegsende zog Kokoschka nach Dresden und lehrte von 1919-1926 als Professor an der dortigen Kunstakademie. In der Zeit stellte er auch bei der Biennale in Venedig aus und unternahm zahlreiche Reisen.
1919 nahm ihn Hermann Struck in sein Werk „Kunst des Radierens“ auf. Im Jahr 1931 kehrte Kokoschka nach Wien zurück, pendelte aber auch immer wieder nach Paris. 1934 flüchtete er nach Prag, da seine Kunst im Dritten Reich als „entartet“ eingestuft wurde. Im Exil gründete er den Oskar Kokoschka Bund, der Ausstellungen und Kunstfeste veranstaltete. 1938 flüchtet Kokoschka erneut, diesmal nach Großbritannien und heiratete Olda Palkovská, die er in Prag kennengelernt hatte, in einem Luftschutzbunker in London. 1946 erlangte er die britische Staatsbürgerschaft und führte erste große Ausstellungen nach dem Krieg in Zürich und Basel durch.
1953 zog Kokoschka nach Vielleneuve am Genfer See und gründete die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg.
Er nahm an Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes, sowie an der documenta I, II und III teil und erhielt zahlreiche Preise u.a. den Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst und den Lovis-Corinth-Preis.

Bekannte Werke
• Stillleben mit Ananas, 1909, Nationalgalerie, Berlin
• Eine preciöse Frau, 1910, (erstes verkauftes Bild), Cincinnati Art Museum
• Tigerlöwe, 1926, Belvedere, Wien
• Der Hafen von Hamburg, Museum of Modern Art, New York

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