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Andreas Jawlensky

* 1902, Preli, Lettland
† 1984, Barga, Italien
Vita
Stillleben mit Puppe und Blumen

Stillleben mit Puppe und Blumen

Wiesbaden 1955/56, für seine Tochter Lucia

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Stillleben mit Puppe und Blumen





Stillleben mit Puppe und Blumen

Andreas Jawlensky, Stilleben mit Puppe und Blumen, Ölgemälde, Wiesbaden 1955/56 Andreas ( Andrej/ André) Jawlensky, 1902 Schloss Ansbach/ Witebsk Russland – 1984 Barga, Sohn des deutsch/russischen Malers Alexej Jawlensky und der Helene Nesnakomoff, dem Dienstmädchen von Marianne von Werefkin, in den Jahren 1955/56 lebte Jawlensky in Wiesbaden mit seiner elfjährigen Tochter Lucia und seiner dritten Frau Maria Biblikow-Künzel, aus dieser Zeit stammt das mit Wiesbaden bezeichnete Gemälde „Puppe mit Blumenvase“ , Öl/Lw/Platte, 40 x 30 cm, r.u. sign. u. bez., verso num. 22, gerahmt

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Ouessant, 1923

Ouessant, 1923

Seltenes Frühwerk von 1923. Die Insel Ouessant, in typischen Jawlensky-Farben, aus Privatbesitz mit Widmung.

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Ouessant, 1923


Ouessant, 1923

1923. Öl auf Karton. 22,5 x 31cm. Signiert unten links: A. Nesnakomoff Jawlensky. Datiert und bezeichnet unten rechts: 1923 III. Sowie signiert verso: Andrej N.J. Darüber Widmung. Rahmen.
Wir danken Frau Angelica Jawlensky Bianconi, Locarno, für ihre freundliche Unterstützung.

Provenienz:
– Privatsammlung Wiesbaden (direkt vom Künstler erhalten)
– Privatsammlung Nordrhein-Westfalen

Von Beginn seines Schaffens an hat der 1902 geborene Andreas Jawlensky den Einfluss seines berühmten Vaters Alexej Jawlensky in eine ganz individuelle Bildsprache entwickelt.
Während der Vater in seinen „Variationen“ die Landschaftselemente und Dinglichkeit immer mehr abstrahiert, ist dem Sohn Andreas die dingliche Darstellung der Landschaft ausschließliches Bildthema. Dabei stellt er sich dem Gesehenen und folgt weniger einem gestigen Impetus.
Sein Oeuvre ist davon bestimmt, sich seiner Umwelt zu stellen und weniger einem geistigen Impetus zu folgen.
Das Oeuvre Andreas Jawlensky ist verstreut und verloren gegangen. Im großen Umfang ist dieses nur noch aus den letzten 25 Jahren seines Schaffens greifbar. Besonders Arbeiten aus seinem Frühwerk sind sehr selten, da nahezu das gesamte Frühwerk kurz vor Kriegsende in Wiesbaden einer nächtlichen Phosphorbombe zum Opfer fiel. Es haben sich hauptsächlich jene Werke gerettet, die sich bereits bei Sammlern oder als Schenkung bei Freunden befanden. So auch das hier angebotene Gemälde von 1923. Andreas Jawlensky verbrachte mit seiner ersten Ehefrau einige Sommermonate auf der französischen Insel „Ouessant“, die vor Brest liegt. Dort entstand eine große Anzahl von Gemälden und Pastellen die die Insel und ihre typischen Häuser in den bekannten „Jawlensky-Farben“ zeigen.
Mit diesem bisher unbekannten Gemälde, wird somit ein seltenes Frühwerk veröffentlicht, dass das bisherige, lückenhaft überlieferte Werk dieser Zeit ergänzt

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Andreas Jawlensky

* 1902, Preli, Lettland
† 1984, Barga, Italien

Andreij Jawlensky wird 1902 als einziges Kind von Alexej Jawlensky und Helene Nesnakomoff während einer Reise nach Lettland auf Ansbaki bei Preli geboren. Der kleine Andreij oder Andreas malt bereits seit seinem fünften Lebensjahr mit dem Vater und auch mit Marianne Werefkin. Die Werke von van Gogh beeindrucken ihn ebenfalls schon früh. „Roter Mohn“, ein Stillleben, wird das erste Gemälde des Fünfjährigen – eine faszinierende Arbeit, die das überbordende Talent des Knaben augenscheinlich werden lässt. Im Alter von nur sechs Jahren wird Andreas Jawlensky erstmals für seine Malereien ausgezeichnet. Als Zehnjähriger bespielt er bereits eine Ausstellung in Stockholm und erhält einen Preis des Schwedischen Königs. Als Andreas Jawlensky gerade zwölf Jahre alt ist, sieht der berühmte Ferdinand Hodler eine seiner virtuosen Zeichnungen. Spontan gibt er zwei seiner eigenen Blätter, um im Tausch das Werk des Jungen zu erhalten.
1918 übersiedelt Andreas Jawlensky mit seinen Eltern nach Ascona. Hier malt der jugendliche Andreas verblüffende Traumvisionen: Landschaftsbilder aus der russischen Heimat, die der Knabe doch niemals bewusst erlebte. Der Vater, Alexej Jawlensky, ist nachhaltig begeistert von der Kraft und Kühnheit dieser Werke. Die Zusammenarbeit von Vater und Sohn wird immer intensiver.
1922, im Alter von 20 Jahren, zieht Andreas Jawlensky nach Wiesbaden. Die bunte, fantasievolle Farbigkeit verleiht seinen seltenen erhaltenen Malereien der folgenden Jahre eine märchenhafte, mystische Aura von besonderer Ausdrucksstärke. Will Grohmann, der bedeutende Kunsthistoriker, äußert sich 1925 begeistert im Magazin „Der Cicerone“.
Andreij Jawlensky beteiligt sich in den 1920er Jahren an wichtigen Avantgarde-Ausstellungen, etwa 1923 in der Dresdener Galerie Fides oder 1926 im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden. Bei Schames in Frankfurt erhält Andreas Jawlensky 1929 eine Einzelausstellung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg befasst sich Andreas Jawlensky vorrangig mit dem Nachlass seines Vaters, bevor ein eindrucksvolles, traumhaft-expressives Spätwerk entsteht. Ab 1956 lebt er mit seiner Familie in der italienischen Schweiz. Ausstellungen in New York (1958), Düsseldorf (1959), Los Angeles (1964) und Wiesbaden (1978) würdigen sein Schaffen.
Andreas Jawlensky stirbt 1984 im toskanischen Barga im Haus seines Schwiegersohns.

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