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Georg Kolbe

* 15.04.1877, Waldheim
† 20.11.1947, Berlin
Vita
Georg Kolbe, August von Thyssen

Georg Kolbe, August von Thyssen

August von Thyssen, Bronze auf Marmorsockel, verso signiert

ANFRAGEN
Georg Kolbe, August von Thyssen



Georg Kolbe, August von Thyssen

Bronze, auf Marmorsockel montiert, ca. 35,5 x 21 x 23 cm. Sockel 14,7 x 20 x 20 cm. Rechts hinten mit dem Monogramm ‚GK‘ (ligiert) versehen. Eines von mindestens 5 Exemplaren (3 Ex. bei Thyssen, 1 Ex. im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Duisburg). – Mit dunkelbrauner Patina.

Nicht bei Berger

In der Korrespondenz mit dem Auktionshaus Lempertz durch Ursel Berger bestätigt

Literatur

Vgl. Ursel Berger, Georg Kolbe. Leben und Werk, Berlin 1990, S. 72 und S. 200, Abb. 85

ANFRAGEN

Georg Kolbe

* 15.04.1877, Waldheim
† 20.11.1947, Berlin

Georg Kolbe, einer der erfolgreichsten Bildhauer seiner Zeit, studiert anfänglich Malerei in Dresden und München. Unter dem Eindruck der Plastik von Rodin, die er während eines halbjährigen Parisaufenthaltes 1897 ausgiebig studiert, und von Louis Tuaillon kommt Kolbe zur Bildhauerei. Mit selbigem Tuaillon, dem Hauptvertreter der neoklassizistischen Plastik, beschäftigt sich Kolbe, als er 1898 nach Rom übersiedelt. Unter seiner Anleitung entstehen erste Porträtplastiken. Nach sechs Jahren, während derer er zahlreiche Reisen durch Italien, Frankreich, Belgien und Holland unternimmt, entschließt sich Kolbe, wieder nach Deutschland zurückzukehren und zieht nach Berlin. Auch von dort aus macht er sich in den folgenden Jahren immer wieder auf, um in anderen Ländern neue Impulse und Eindrücke zu gewinnen. Im Jahr 1913 wechselt der Bildhauer von der ‚Berliner Sezession‘, in die er 1905 aufgenommen worden war, zur ‚Freien Sezession‘. Das Kriegsgeschehen bringt ihn ab 1914 als Freiwilligen nach Ostpreußen und Polen, 1918 wird er als Infanteriesoldat im Schwarzwald eingesetzt. Noch im selben Jahr, kurz nach seiner Rückkehr aus dem Krieg, erhält er den Professorentitel vom Preußischen Kultusministerium.
Während Kolbe in seinem plastischen Schaffen mit einfachen, harmonischen, von Rodin und Maillol beeinflussten Aktfiguren beginnt und im Ausdruck dabei um einen Gleichklang von Körper und Seele bemüht ist, verstärkt sich seine Neigung zu einer heroisierenden Monumentalität in den dreißiger Jahren. 1936 nimmt die Reichskulturkammer den Deutschen Künstlerbund mit Kolbe als Vorsitzenden in ihren Verband auf. Gegen Ende des Krieges werden Haus und Atelier des Bildhauers beschädigt, so dass er bis Anfang 1945 nach Hiershagen in Schlesien übersiedelt. Zurück in Berlin muss sich Kolbe mehreren Augenoperationen unterziehen, die allerdings erfolglos verlaufen. Zudem bricht ein altes Krebsleiden wieder aus. Kolbe stirbt 1947 am 20. November in Berlin. Er gehört zu den ersten Bildhauern, deren Arbeiten nicht mehr auf Aufträge zurückgehen. Neben einem beachtlichen Porträtschaffen konzentriert Kolbe sich weitgehend auf die Aktplastik, womit er prägend für seine und die folgende Bildhauergeneration wird.

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