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Bernd Schwarzer (1954 in Weimar) lebt und arbeitet seit seiner Kindheit in Düsseldorf. Er zählt zu den bedeutenden deutschen Gegenwartskünstlern, die sich seit mehr als vier Jahrzehnten intensiv mit den Themen Europa, deutsche Wiedervereinigung, Freiheit und Menschenrechte auseinandersetzen.

Bereits früh erkannte Schwarzer die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, die später zur deutschen und europäischen Einigung führten. Diese Themen prägen sein künstlerisches Werk bis heute. In seinen Gemälden, Zeichnungen und Objekten verbindet er den europäischen Gedanken mit einer kosmopolitischen Sichtweise und schafft Werke von hoher politischer und kultureller Aktualität.

Seine Arbeiten sind dem abstrakten Expressionismus zuzuordnen und zeichnen sich durch eine expressive Bildsprache, intensive Farbigkeit sowie eine markante, reliefartige Oberflächenstruktur aus. Neben kraftvollen, gestischen Kompositionen entstehen auch sensible Aquarelle, Collagen und Objekte, die häufig kunsthistorische, gesellschaftliche und politische Bezüge aufnehmen.

Von 1976 bis 1983 studierte Bernd Schwarzer Malerei bei Werner Schriefers an der Fachhochschule Köln. Ab 1978 setzte er sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Hoehme fort und war dort zudem Gastschüler von Joseph Beuys. Seit 1984 arbeitet er als freischaffender Künstler. Darüber hinaus war er als Dozent und Gastprofessor tätig, unter anderem an der Fachhochschule Köln sowie an der Akademie der Künste der Republik Belarus in Minsk.

Mit seinem umfangreichen Werk hat Bernd Schwarzer eine unverwechselbare künstlerische Position geschaffen, die ästhetische Ausdruckskraft mit gesellschaftlichem Engagement verbindet und den europäischen Gedanken auf einzigartige Weise sichtbar macht.