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Erich Heckel

* 31.07.1883, Döbeln
† 27.01.1970, Radolfzell
Vita
Sinnender

Sinnender

1939; Blatt: 24 x 17,5 cm, Rahmen: 42,5 x 32,5 cm; Holzschnitt, handsigniert

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Sinnender

Sinnender

Bei diesem Holzschnitt handelt es sich um das 9. Jahresblatt aus dem Jahre 1939. Es zeigt den namensgebenden „Sinnenden“ mit Kopftuch.

Auflage: Nicht benannt

Zustand: schwach gebräunt

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Weg durch Dünen

Weg durch Dünen

1962; Blatt: ca. 49 x 62 cm, Rahmen: 72 x 85 cm; Aquarell, handsigniert

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Weg durch Dünen


Weg durch Dünen

Dieses Aquarell zeigt einen sich windenden Weg durch hohe, mit Strandgrad bewachsene Dünen. Darüber spannt sich ein sommerlich leicht bewölkter Himmel.

Auflage: Original

Zustand: leicht vergilbt

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Regenbogen

Regenbogen

1964; Blatt: ca. 51 x 65 cm, Rahmen: 81,5 x 95,5 cm; Farblithografie, handsigniert

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Regenbogen


Regenbogen

Bei dieser Farblithografie handelt es sich um einen von nur sechs Probedrucken auf BFK Rives Büttenpapier.

Auflage: 6 Sonderdrucke

Zustand: Gut

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Stillleben

Stillleben

1963; Blatt: 29 x 22,5 cm, Rahmen: 55, 44,5 cm; Radierung, handsigniert

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Stillleben


Stillleben

In dieser minimalistischen Grafik sieht man auf einem Fensterbrett eine Karaffe und ein Brot, dahinter kann man durch das Fenster zwei Männer an einem Ufer erkennen über denen sich Sonne und Mond bewegen.

Auflage: Nicht benannt

Zustand: Sehr gut

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Zinnien

Zinnien

1955 Blatt: 51,5 x 42,5 cm
 Rahmen: 84 x 75 cm Holzschnitt, handsigniert

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Zinnien


Zinnien

Die Grafik zeigt ein Stillleben mit Zinnien in einer Blumenvase die auf einer ethnografisch gemusterten Tischdecke stehen.

Auflage: 31/100
Zustand: Sehr gut

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Großes Stillleben 2

Großes Stillleben 2

1967 Blatt: 74 x 56 cm
 Rahmen: 106 x 88 cm Lithographie, handsigniert

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Großes Stillleben 2


Großes Stillleben 2

Die Grafik zeigt eine Topfpflanze, die vor einer Rasenfläche steht.

Auflage: 39/60
Zustand: – leicht vergilbt

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Lichtträger

Lichtträger

1966/67 Blatt: 24 x 17,5 cm 
Rahmen: 42,5 x 32 cm Holzschnitt, handsigniert

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Lichtträger

Lichtträger

Der Holzschnitt zeigt einen Mann mit einer überdimensionalen Kerze, der von links nach rechts durch das Bild läuft. Neben der Signatur und der Datierung trägt das Blatt auch noch die Aufschrift „herzliche Wünsche“.

Auflage: 150 Stück
Zustand: – leicht vergilbt

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Großes Stillleben

Großes Stillleben

1965 Blatt: 56 x 41 cm 
Rahmen: 86,5 x 71,5 cm Farblithografie, handsigniert

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Großes Stillleben


Großes Stillleben

Auf dieser Lithografie sieht man ein Tischchen mit zwei Blumenvasen, Bilderrahmen, Papieren und einer kleinen Statuette. Das Bild ist in warmen Erdtönen gehalten.

Auflage: 63/65
Zustand: Sehr gut

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Erich Heckel

* 31.07.1883, Döbeln
† 27.01.1970, Radolfzell

Erich Heckel begann zunächst ein Studium der Architektur, bevor er sich als Autodidakt zum Maler und Grafiker weiterbildete.
1905 gründete er zusammen mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl in Dresden die Künstlergruppe „Brücke“, die als Wegbereiter des deutschen Expressionismus gilt. Besonders mit Kirchner verbindet ihn zeitweise eine enge Ateliergemeinschaft. In der Zeit von 1907-1910 folgen Aufenthalte in Dangast an der Nordsee und in Italien, von 1909 bis 1911 verbrachte er mit Kirchner und Freundinnen und Modellen viel Zeit an den Moritzburger Teichen bei Dresden. Ende 1911 zog Heckel mit Milda Georgi nach Berlin, die er 1915 heiratete. 1912 nehmen die Brückemaler an der großen Sonderbund-Ausstellung in Köln teil, bevor sich die Gruppe 1913 auflöst. Im selben Jahr findet eine erste Einzelausstellung Heckels in Berlin statt. Im Ersten Weltkrieg arbeitete er als Sanitäter in Flandern, malte jedoch auch weiter, z.B. die sogenannte „Ostender Madonna“, die er 1915 zur Weihnachtsfeier der Verwundeten auf zwei Zeltbahnen malte. Nach Kriegsende wurde er Gründungsmitglied des „Arbeitsrates für Kunst“ und arbeitete in Berlin und im Sommer in Osterhaus, einem Dorf an der Flensburger Förde. 1931 wurde eine große Heckel-Retrospektive in der Kunsthütte Chemnitz gezeigt. Ab 1937 erhielt Heckel Ausstellungsverbot und seine Werke werden als „entartete Kunst“ eingestuft. Einige seiner Kunstwerke fielen der Bilderverbrennung vom 20.03.1939 zum Opfer, weitere einem Bombeneinschlag in sein Atelier 1944 und schließlich wurden auch noch ausgelagerte Werke in einem Bergwerk durch Brandstiftung vernichtet. Nach dem Verlust seines Ateliers zog Heckel nach Hemmenhofen am Bodensee und lehrte von 1949 bis 1955 an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Er war von 1952-1960 Vorstandsmitglied des Deutschen Künstlerbundes und stellte auf der documenta I in Kassel aus. Außerdem erhielt er zahlreiche Preise,wie den Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und den der Stadt Berlin. Heckels Werk umfasst Gemälde, Aquarelle und Druckgrafiken, besonders Holzschnitte, die zu den stärksten Leistungen des deutschen Expressionismus zählen.

Bekannte Werke
• Fränzi liegend, 1910, Farbholzschnitt, Museum of Modern Art
• Landschaft auf Alsen, 1913, Museum Folkwang Essen
• Herbstlandschaft, 1924, Museumsberg Flensburg

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