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Gerhard Hoehme

* 1920, Greppin bei Dessau
† 1989, Neuss Selikum
Vita
Gerhard Hoehme, Animati, 1961

Gerhard Hoehme, Animati, 1961

Gerhard Hoehme, Animati, 1961, Unikat, Mischtechnik auf Japan

ANFRAGEN
Gerhard Hoehme, Animati, 1961




Gerhard Hoehme, Animati, 1961

Gerhard Hoehme

„Animati“ von 1961, aus der Skripturalen Serie

Mischtechnik auf Japanpapier, aufgezogen auf Platte

Im geweißten Künstlerrahmen montiert

Beigefügtes Begleitschreiben von Gerhard Hoehme

Literatur: Werk der Ausstellung im Museum Städtische Galerien Lüdenscheid

 

ANFRAGEN

Gerhard Hoehme

* 1920, Greppin bei Dessau
† 1989, Neuss Selikum

Der am 5. Februar in Greppin bei Dessau geborene Gerhard Hoehme ist Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg; die Begeisterung für die Fliegerei hat ihn nachhaltig auch in seiner Kunst beeinflusst. Erst 1948, im Alter von 28 Jahren, beginnt Hoehme ein kurzes Studium der Malerei in Halle. 1952 wechselt er an die Kunstakademie in Düsseldorf. In diesem Jahr begegnet er Jean-Pierre Wilhelm, der den Kontakt zu Jean Fautrier und Jean Dubuffet herstellt, den bedeutendsten Vertretern des Informel in Paris. Seither ist Hoehme der informellen Malerei verpflichtet. Zusammen mit Wilhelm gründet er 1957 die „Galerie 22“, die bis 1960 besteht und in der ein reger Austausch zwischen den Künstlern des Informel, Musikern und Literaten stattfindet. Im selben Jahr zählt Hoehme als führendes Mitglied zur Düsseldorfer Künstlervereinigung „Gruppe 53“. Während sich der Künstler 1955 noch der „Lyrischen Abstraktion“ zuwendet, entwickelt und erneuert er ab 1957 seinen Stil: Hoehme benutzt ungewöhnliche Bildformate in der Tradition der „shaped canvas“ und vermischt das Farbmaterial, um räumliche Strukturen zu erforschen. 1959 wird der Künstler auf die documenta II in Kassel eingeladen, ein Jahr später, 1960 mit dem Villa-Massimo-Preis in Rom geehrt. In diesem Jahr nimmt Hoehme zudem eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf an, die er bis 1984 innehat. Dem rein malerischen Frühwerk folgt nun, ab den 1960er Jahren, eine Auseinandersetzung mit der Dreidimensionalität in der Kombination von bemalter Fläche und Raumelementen. Ab 1964 entstehen verstärkt Raumobjekte, die neben dem klassischen Leinwandgrund u.a. auch Holz, Gaze und Nylonschnüre integrieren.Im selben Jahr entdeckt Hoehme seine „Schnittmusterbögen“, ab 1968 folgen Installationen und es entstehen die ersten „Damastbilder“, mit denen Hoehme einen weiteren Beitrag zum „offenen Bild“ leistet. Das für seine Malerei gültige Manifest „Relationen“ veröffentlicht Hoehme 1968. In Vergangenheit und Gegenwart wird sein Werk mit zahlreichen Ausstellungen geehrt, so z.B. 1980 im Museum am Ostwall, Düsseldorf oder 1985/86 in der Städtischen Kunsthalle Mannheim und im Sprengel Museum Hannover. In jüngster Zeit waren seine Arbeiten 1998 im Bonner Kunstmuseum und 2000 in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen. Gerhard Hoehme hat mit seinem Œuvre in den 1950er Jahren einen wesentlichen Beitrag zum deutschen Informel geleistet. Darauf aufbauend entwickelte er eines der eigenwilligsten und vielschichtigsten Werke, die die deutsche Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kennt.

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